Technisch ausgereifte Hardshell mit hochwertigen Materialien
VORTEILE
- Verarbeitungsqualität
- Robust
- Helmkompatibel
- Lange Ärmel
- Vielseitig einsetzbar
- Absolut Wasserdicht
NACHTEILE
- Fällt recht groß aus
- Preis
- Steifes Material
BEWERTUNG
Zum Test steht hier das Flaggschiff unter den Hardshelljacken aus dem Hause Arc`Teryx, die Beta AR.


Material & Aufbau
- N90p-X Gore-Tex Pro im Schulter-, Kapuzen- und Armbereich
- N40r-X Gore-Tex Pro im Rumpf- und Armbereich
- Gewicht 460 g


Die Kombination der beiden Materialien macht die Jacke zu einem robusten Spezialisten für einen breit gefächertes Einsatzgebiet.
Natürlich geht dieses robuste Material hierbei auf die Flexibilität, wodurch sich die Jacke etwas steif anfühlt und im Bewegungsablauf recht laut ist.
Dafür geht einem die Jacke aber nicht beim ersten robusten Einsatz an den kritischen Stellen flöten.
Verarbeitung und Details
Die Verarbeitung ist, wie man es von Arc´teryx kennt und auch erwartet auf einem absoluten Premiumniveau.
Die Jacke weist unter anderem auf:
- laminierte, mikronisierte Nahtabdichtungen
- wasserabweisende "WaterTight" Reißverschlüsse
- Helmtaugliche "DropHood" Kapuze mit 3-Wege-Verstellung, mit verstecktem RECCO-Reflektor
- anatomisch vorgeformte lange Ärmel mit Unterarmzwickel
- zwei große Einschubtaschen
- Brusttasche auf der Innenseite
- Unterarm-Belüftung


Auf den beiden oberhalb abgebildeten Bildern sind die wasserabweisenden Reißverschlüsse der Jacke zu sehen.
Am oberen Ende des Haupt-Reißverschlusses wäre für meinen Geschmack noch ein "Einklemm-Schutz" wünschenswert.


Auf dem linken oberen Bild ist die Innentasche der Jacke zu sehen.
Auf dem rechten oberen Bild ist die sehr große/lange Unterarm-Belüftung abgebildet. Diese verfügt über zwei Reißverschlüsse und ist dadurch sehr variabel.


Da die Jacke unter anderem für den alpinen Einsatz konzipiert wurde, ist auch die Kapuze dementsprechend helmtauglich geschnitten.
Zusätzlich weist die Kapuze drei Verstellmöglichkeiten durch Gummizüge auf, zu sehen auf den oberen beiden Bildern.
Dadurch kann man die Kapuze auch bequem ohne Helm aufsetzen und dementsprechend einstellen.


Im unteren Bund der Jacke ist wie bei den meisten Regenjacken ein Gummizug mit zwei Einstellpunkten verbaut (Bild links).
Zusammen mit der Größenverstellung am Ärmel (Bild rechts), lässt sich die Jacke neben der Kapuze rundum ideal auf die Situation und auf den Körper einstellen.
Hier auch ein kurzes Wort zur Größe: Ich bin 187 Zentimeter bei 82 Kilo. In regulärer Oberbekleidung bin ich bei Größe L. Die Jacke wäre für mich in Größe M passender gewesen. Zwar ist die Ärmellänge absolut ideal, jedoch fällt sie im Schulter und Hüftbereich eher weit aus. Auch wenn ich noch eine dünne Daunenjacke drunter ziehe, (was meine größtenteils getragene Kombination ist), ist die Jacke dennoch etwas zu groß.

Auf dem oberen Bild ist zur Komplettierung noch das "Innenfutter" der Jacke abgebildet. Die ist typisch für 3-Lagen Hardshelljacken ausgearbeitet.
Fazit:
Wir haben hier einen absoluten, hoch spezialisierten Profi in Form einer Hardshelljacke, die einen auf ganzer Länge überzeugt. Wer genau auf der Suche nach einer solchen Jacke für seine Einsatzzwecke ist, findet hier genau, was er sucht und wird auf ganzer Länge sicherlich nicht enttäuscht. Hierbei steht der hohe Preis im Hintergrund. Wer "nur" eine Hardshell für gelegentliche Einsätze sucht, muss für sich selbst entscheiden, ob der Kosten-Nutzen-Faktor tragbar ist oder nicht.